




Mit Hilfe von Prägeklischees aus Metall wird ein Motiv oder ein Schriftzug in Karton eingeprägt. Dabei wird keine Farbfolie verwendet. Man unterscheidet Hochprägung (nur bei dünnerem Material gut möglich) und Tiefprägung (auch bei dickem Karton möglich).
Mit einem Heftdraht aus Metall werden zwei Kartonteile (flach) miteinander fest verbunden. Häufig zur Fertigung von Stulpschachteln oder Ablegeschachteln gebraucht.
Mit einem Heftdraht aus Metall werden zwei Kartonteile im 90°-Winkel «über die Ecke»miteinander fest verbunden. Häufig zur Fertigung von Stulpschachteln oder Ablegeschachteln gebraucht.
Einlagen werden gerne benutzt, um den Inhalt in einer Schachtel zu fixieren, zu schützen oder noch besser zur Geltung zu bringen.
Faltschachteln sind einteilige Schachteln mit Einsteck- oder Klinkbodenverschluss meist aus Halbkarton oder Wellpappe.
Fingerhohlschnitte sind meist halbkreisförmige Ausstanzungen, die dazu dienen, das Öffnen einer Schachtel oder das Herausnehmen des Inhalts aus einer Einlage zu erleichtern.
Mit Hilfe von erhitzten Prägeklischees aus Metall und einer Prägefolie wird ein Motiv oder ein Schriftzug farbig in Karton, Papier oder Gewebe eingeprägt.
Spezielle Schachtelart, die flach angeliefert wird und beim Montieren aufgrund der gebogenen Rilllinien eine Form annimmt, die an ein Kissen erinnert.
Unter Kaschieren verstehen wir das vollflächige Verkleben von zwei Bögen (Karton, Wellpappe, Papier oder Gewebe) im flachen Zustand.
Einteilige Schachtel aus Halbkarton oder Wellpappe, d.h. Deckel und Unterteil der Schachtel hängen fest zusammen.
Zwei Teile werden mit Leim oder Klebeband fix miteinander verbunden, um beispielsweise eine Faltschachtel oder eine Stulpschachtel zu produzieren.
Nieten aus Metall stellen eine dekorative und sehr stabile Alternative für die Eckenverbindung von Stulpschachteln dar.
Aus Messing oder Magnesium hergestellter Stempel zur Anfertigung von Blindprägungen und Folienprägungen.
Fertigungsverfahren, bei dem das zu verarbeitende Material mit Hilfe eines Rillstabs gequetscht wird, um es an dieser Stelle biegen oder falzen zu können.
Fertigungsverfahren, bei dem das zu verarbeitende Material mit Hilfe eines Messers angeritzt, aber nicht durchgeschnitten wird, um es an dieser Stelle biegen oder falzen zu können.
Schachtel, über die eine an zwei Seiten offene Hülle (meist aus dünnem Karton) geschoben wird.
Auf einer Seite offene «Hülle» für Bücher oder Broschüren. Schuber können als einfache Ausführung aus dünnerem Karton gefertigt werden oder aber hochwertig aus stabilem Karton mit verschiedenen Überzügen aus Papier oder Gewebe.
Stabile und nicht alltägliche Eckenverbindung bei Stulpschachteln. Ein Metallband verbindet zwei Seiten einer Stulpschachtel im 90°-Winkel «über die Ecke».
Fertigungsverfahren, bei dem mit Hilfe eines Stanzwerkzeugs verschiedenste Konturen aus Karton oder Wellpappe ausgeschnitten werden können.
Stanzwerkzeuge sind für die Produktion vieler Kartonagen notwendige Hilfsmittel. Mit ihnen können verschiedene Schneid-, Rill-, Ritz- oder Perforierungsvorgänge gleichzeitig durchgeführt werden.
Eine aus zwei Teilen bestehende Schachtel, bei der der Deckel über das Unterteil (auch: Boden) gestülpt wird. Es stehen verschiedene Fertigungsarten zur Verfügung: mit Draht (flach) heften, mit Draht Ecken heften, mit Simplex-Band heften, nieten, kleben oder mit Papier Ecken heften und überziehen.
Fertigungsverfahren, bei dem ein Überzugsmaterial (meist Papier oder Gewebe) um den fertigen Rohling herumgelegt und geklebt wird. Die Kartonkanten werden dabei verdeckt.
Fertigungsverfahren, bei dem ein Überzugsmaterial (meist Papier oder Gewebe) um den fertigen Rohling herumgelegt und geklebt wird. Die Kartonkanten werden dabei verdeckt. Findet Anwendung bei Stulpschachteln, bei denen in das Unterteil ein über das Unterteil hinaus stehendes «Halsteil» eingeklebt wird, das den Deckel fixiert.
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